Behandlungsschwerpunkte
Zwangserkrankungen
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Seite 2 von 2 Die Behandlung der ZwangserkrankungWeil sie sich schämen, finden Betroffene oft erst nach vielen Jahren den Weg in die Therapie. Dabei lassen sich Zwangsstörungen mittlerweile gut behandeln. Verhaltenstherapeutische Studien belegen bei ca. 75 % der Patienten deutliche Erfolge nach einer Behandlung. Nach einer eingehenden Diagnostikphase mit sehr genauer Analyse der Zwänge und ihrer Ursachen folgt die eigentliche Behandlungsphase, für die sich die verhaltenstherapeutische Expositionsbehandlung als sehr effektiv erwiesen hat. Nach einer sehr umfassenden Vorbereitung begibt sich der Patient mit Unterstützung des Therapeuten schrittweise in die für ihn zwangsauslösenden Situationen. Im Anschluss an die Symptombehandlung geht es um die Erhaltung des Erreichten und um die Aufarbeitung möglicher ursächlicher oder aufrechterhaltender Faktoren für die Symptomatik. Bei Zwangserkrankten stehen z.B. folgende Themen besonders häufig hinter der Erkrankung: • eine erhöhte Selbstunsicherheit, soziale Unsicherheit und Ängste, bzw. generelle Ängste etwas falsch zu machen • Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen - vor allem mit Aggressionen • überhöhte Gefühle von Verantwortung und Schuld |