Home arrow Behandlungsschwerpunkte arrow Angst und Phobie

Die Behandlung der Angsterkrankungen

Bei Angsterkrankungen und Phobien hat sich die kognitive Verhaltenstherapie als wirksamstes psychotherapeutisches Vorgehen erwiesen und gilt als psychotherapeutisches Methode der ersten Wahl. Die Erfolge liegen hier bei durchschnittlich 80 Prozent. Unbehandelt können sich Ängste immer weiter ausbreiten - mehr als die Hälfte der Patienten erkranken über die Jahre dann zusätzlich an einer Depression.

Nach einer eingehenden Diagnostikphase mit sehr genauer Analyse der Ängste und ihrer Uraschen folgt die eigentliche Behandlungsphase, für die sich die verhaltenstherapeutische Expositionsbehandlung als sehr effektiv erwiesen hat. Nach einer sehr umfassenden Vorbereitung begibt sich der Patient mit Unterstützung des Therapeuten schrittweise in die für ihn angstauslösenden Situationen.

Im Anschluss an die Symptombehandlung geht es um die Aufarbeitung möglicher ursächlicher oder aufrechterhaltender Faktoren für die Symptomatik. Bei Angststörungen stehen auffällig häufig Trennungs- und Verlusterlebnisse hinter der Erkrankung.