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Seite 2 von 3 Symptome einer depressiven Phase:
Nicht jeder, der depressiv ist, leidet unter allen unten aufgezählten Symptomen. Der Schweregrad der Symptome ist individuell unterschiedlich und kann sich auch im Krankheitsverlauf ändern. Bei manchen Menschen treten nur wenige Symptome auf, bei anderen viele: - Der Betroffene ist ständig müde und lustlos, er scheint verlangsamt, ohne Kraft und Energie, kann sich nur schwer zu etwas aufraffen.
- Gleichzeitig kann er auch von Ruhelosigkeit getrieben werden und leicht reizbar erscheinen.
- Eine depressive Person ist meist bestimmt von vielerlei Arten negativer Gefühle wie Hoffnungslosigkeit, Pessimismus, innere Leere, Wert- und Hilflosigkeit, die sich bis zum Gedanken an den Tod oder Selbstmord steigern können.
- Der Betroffene kann sein ganzes Interesse an Aktivitäten, die er vor seiner Erkrankung gerne ausgeübt hat, verlieren. Er zieht sich aus sozialen Kontakten immer mehr zurück. Auch die Lust an sexueller Aktivität geht verloren.
- Der Erkrankte leidet oft an Konzentrations- und Gedächtnisstörungen und Entscheidungsschwäche.
- Häufig wird er von Schlaflosigkeit geplagt, erwacht sehr früh morgens oder hat ein übermäßiges Schlafbedürfnis.
- Ferner deuten Appetitverlust und Gewichtsabnahme auf eine Depression hin. Es gibt aber auch Erkrankte, die im Rahmen einer Depression eher vermehrt essen und über eine Gewichtszunahme klagen.
- Auch anhaltende körperliche Symptome, die nicht auf eine Behandlung ansprechen, zum Beispiel Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder chronische Schmerzen, treten häufig zusätzlich auf.
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