Seminare
Angehörigenseminar
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"Mitleiden und Mithoffen“ – zum ersten Angehörigen SeminarWas sind das für Mensche, die mit Zwangskranken mitleiden und mithoffen? Wie packen es andere, was für mich so schwer ist? Gibt es das Patentrezept, um mit der Krankheit umzugehen? Fragen, die ich mir während meiner langen Anreise nach Osnabrück gestellt habe. Fragen, die während der knapp 2 Tage mehr als ausführlich beantwortet wurden. Ein Patentrezept gibt es zwar nicht. Es gibt jedoch viele Anregungen zur offenen Kommunikation, zu klärenden Gesprächen und zum Eingeständnis, dass wir als Angehörige nicht nur Hilfe brauchen, sondern uns auch ganz bewusst von der Krankheit absetzen dürfen und auf uns achten müssen. Dass die Realisierung in der Wirklichkeit, in dem ganz normalen Alltagsleben nach dem Seminar wieder schwer und anstrengend wird, das war klar und das haben die Seminarleiter uns auch nahe gebracht. Spannend war für mich auch, wie froh ich war, dass einige der anderen keine jahrelange Suche hinter sich hatten. Umso mehr hat mir die häufige Bekundung der Hilflosigkeit nach der Entdeckung des "irgendwas läuft schief – nur was, dass wussten wir nicht" klar gemacht, dass noch viel getan werden muss. Damit Angehörige im ersten Schritt die Thematik Zwangserkrankung erkennen und im zweiten Schritt auch wirklich in die Therapie mit eingebunden werden. Denn selbst mit professioneller Hilfe, wie wir sie in diesem Seminar erhalten haben, ist die Krankheit auch für die Angehörigen eine sehr schwere Belastung. Der Partner |